Über uns

Ehe der Bestattungsverein Unterlauter 1925 als Sterbekasse gegründet wurde, musste die Gemeinde für die bei einem Sterbefall anfallenden Kosten aufkommen. Sinn und Zweck des Bestattungsvereins war es also, dass die Bürger von Unterlauter im Todesfall Geld für die Beerdigung hatten. Starb jemand aus der Ortschaft wurde der Todesfall durch den Gemeindediener ausgeläutet. Jeder Bürger zahlte daraufhin einen Obolus.

Erst 1967 wurde dann ein monatlicher Festbetrag festgelegt. Dies wurde damals vom Landratsamt Coburg sowie bis heute von der Regierung von Mittelfranken kontrolliert.

Im Jahr 1980 wurde die Altersstufen-Regelung eingeführt. Das auszuzahlende Sterbegeld berechnet sich demnach nach dem Eintrittsdatum bzw. ab Vollendung des 14. Lebensjahres.

Es wird bei allen eintretenden Sterbefällen zusätzlich zum versicherten Sterbegeld ein Gewinnzuschlag von 10 %, aufgerundet auf volle Euro, gezahlt. Versichertes Sterbegeld ist dabei das Sterbegeld, auf das das verstorbene Mitglied nach § 4 der Satzung Anspruch hat.

Allen vorhandenen Mitgliedern  die vor den 01.01.201 eingetreten sind,wird im Todesfall zusätzlich zu den Leistungen nach § 4 der Satzung ein soge­nanntes „beitragfreies Sterbegeld“ in Höhe von 20% – aufgerundet auf volle Euro – gewährt, wenn das jeweilige Versicherungs­verhältnis zu diesem Zeitpunkt mindestens 25 Jahre bestanden hat.

 

Vorsitzende des Bestattungsvereins Unterlauter waren

von 1973 bis 2003 Arno Pfeuffer
von 2003 bis 2013 Gabi Menzel
ab Februar 2013 Thomas Flurschütz